Sie verkörpert Internationalität, die Fiderepasshütte. Denn sie befindet sich auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich, in den Allgäuer Alpen und dem Kleinwalsertal – und wunderschön gelegen auf einer Höhe von 2070 Metern. Wir haben sie aus gutem Grund ausgewählt: In den Bergen kennt man keine Grenzen, und eine Laufzeit von insgesamt fünf Stunden ist für viele Wanderer die ideale Tour.

Als Ausgangspunkt haben wir den Parkplatz Schwendle in Mittelberg (Kleinwalsertal) gewählt. Von dort führt eine Straße ins Wildental, vorbei am Bergheim Moser. Das erste Stück ist zunächst asphaltiert, wird aber ab dem Bergheim zum breiten Schotterfahrweg, der an der Fluchtalpe endet.

Ohne große Anstrengung geht‘s am Wildenbach entlang zur unteren Wiesalpe (1290 m – siehe Hüttentipp auf der nächsten Seite). Kurz danach passieren wir die untere Wiesalpe (1298 m), wo wir uns rechts halten und das Wildental ansteuern, mit Blick auf Schafalpenköpfe und Wasserfall. An der Fluchtalpe (besuchen wir auf dem Rückweg) vorbei, machen wir uns auf den steileren, serpentinenartigen Weg. Wir bleiben auf dem Hauptweg (als Alternative gibt‘s einen kurzen Umweg zur nicht bewirtschafteten Vorderen Wildenalpe), ehe steile Serpentinen zum Fiderepass hinaufführen.

Auf einem kurzen, erholsamen Stück holen wir Luft und meistern danach den Anstieg zum Fiderepass auf 2033 Metern Höhe. Es ist nicht mehr weit zur Hütte, die mit einer großen Sonnenterrasse und leckeren Brotzeiten die Wanderer lockt……
(Die gesamte Geschichte können Sie in der Print-Ausgabe Sommer 2019 lesen. Und dazu elf Tipps, auf welcher Hütte es besonders schön ist.)

Text: Nicole Uhlemair