Kristallklar, grün, im Sonnenlicht glitzernd: Das Wasser des Ostertalbachs hat an den tiefen Stellen der Gumpen Ähnlichkeit mit einem Smaragd. Wie gemalt sieht es aus. Erreichen kann man den Gebirgsbach vom Ostertal-Parkplatz, wenn man links über die Brücke läuft und nach wenigen Metern wiederum links in den Ostertal-Tobelweg abbiegt. Ein schmaler Waldweg führt zwischen den Bäumen hindurch und über Stufen und Stege zu den Wasserfällen. Weiß rauscht das Wasser über die Nagelfluh-Felsen in die Tiefe und speist die Gumpen. Gegen Ende der kurzen Wanderung (circa 30 Minuten) fließt der Bach seicht dahin. Mit viel Geduld haben Menschen kunstvoll Steinmännchen ins Wasser gebaut. Als Rückweg empfiehlt Reporterin Isabelle Reinhardt, vom Tobelweg links auf der Teerstraße weiterzulaufen. Nach nur 20 Minuten erreicht man Buhl’s Alpe – ein Abstecher, der sich lohnt. Dort isst unsere Reporterin am liebsten „Älpler-Rösti“ mit käseüberbackenen Tomaten oder ein Stück vom hausgemachten Kuchen.

Fotos: Isabelle Reinhardt