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Spektakel in Memmingen

Der Fischertag ist ein hoher Feiertag für alle Memminger. Am Samstag, 22. Juli, geht es um 5.30 Uhr mit dem Sammeln der Fischer auf dem Realschulhof los. Um 6 Uhr ertönt der Weckruf der Musikkapellen und um 7.05 Uhr setzt sich der Fischerzug ab Zangmeisterstraße in Bewegung und endet am Schrannenplatz. Dort gibt’s den Fischerspruch, ehe Böllerschüsse dazu auffordern, dass alle Fischer in den Bach jucken – natürlich lautstark unterstützt von Tausenden am Bachufer. Wer den schwersten Fisch fängt, ist neuer Memminger Fischerkönig. Der wird denn auch gebührend gekrönt (ab 10 Uhr im Stadion). In Memmingen ist den ganzen Tag Spektakel geboten – unter anderem mit einem historischen Lagerleben auf der Grimmelschanze.
Geschichten über Allgäuer Brauchtum und noch viel mehr gibt’s in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Griaß di‘ Allgäu“.  Fotos: Ralf Lienert

Ein himmlischer Ort

Lust auf eine Wanderung an einen himmlischen Ort? Dann hat unsere Reporterin Nicole Uhlemair einen idealen Tipp parat. Sie hat sich auf den Weg zum Gottesackerplateau gemacht, na gut, sie hat ein bisschen geschnauft und sich angestrengt, aber sie hat vor allem eines: diesen Tag in himmlischer Umgebung einfach nur in vollen Zügen genossen. Ihr Tourenstart war die Ifenhütte. Von dort zum Hahnenköpfle, mit einem Abstecher zum Hohen Ifen.  Vom Gipfelkreuz, versichert sie, habe man einen fantastischen Ausblick. Weiter ging es auf einem Rundweg übers Gottesackerplateau, vorbei am Hölloch (77 Meter tief).
Genauer Tourenverlauf in der aktuellen Sommerausgabe.

 

 

 

Hand in Hand mit Bio

Wer an einer Betriebsbesichtigung der Rapunzel-Werke im Unterallgäuer Legau teilnimmt, dem fallen sofort zwei Dinge im Zentrum der Anlage auf: Der in Stein gehauene Wahlspruch „Das einzig Beständige ist die Veränderung“ und der beeindruckend hohe, sonnengelbe Turm. Der Rapunzelturm aus dem Märchen mit jener schönen Frau, die ihre unglaublich langen Haare aus dem Fenster hängt, damit ihr Prinz daran hochklettern kann. Wie beides zusammenhängt, wird dem Besucher erst im Laufe der Besichtigung klar… Rapunzel hat einen märchenhaften Aufstieg hinter sich – vom Naturkostladen zum führenden Hersteller von biologischen Lebensmitteln. In unserer aktuellen Ausgabe nehmen wir ab Seite 50 den Leser mit auf eine Betriebsbesichtigung. Die gibt es dort wieder am 21. April, 5. Mai und 2. Juni. www.rapunzel.de

Auf den Spuren von Ludwig II.

Schloss Hohenschwangau liegt ein bisschen im Schatten des mächtigen Nachbars Neuschwanstein. Ein Besuch lohnt sich dennoch, denn Hohenschwangau hat einen entscheidenden Vorteil: Dort hat der sagenumwobene bayerische König viel länger gelebt als auf Neuschwanstein. Dort wurde Ludwig II. geprägt und entwickelte seine Liebe zu den Künsten, zu Heldensagen, Ritterlegenden oder speziell zu Lohengrin. Viele Räume schmücken monumentale Fresken mit Motiven aus germanischen Sagen.
Geöffnet: 8. Oktober bis 31. März (Montag bis Sonntag von 9 bis 15 Uhr) sowie von 1. April bis 7. Oktober (Montag bis Sonntag von 8 bis 17 Uhr).
In der aktuellen Ausgabe von Griaß di‘ Allgäu gibt’s ab Seite 20 eine Geschichte dazu.

 

Die im Dunkeln munkeln

Höhlen sind Naturwunder und beherbergen unterschiedlichste Arten von Tieren. Auch im Allgäu gibt es diese geheimnisvollen Welten unter der Erde. Zum Beispiel die Sturmannshöhle in Obermaiselstein. Sie zu erkunden ist ein Erlebnis für die gesamte Familie. Es gibt 40-minütige Führungen. Im Winter ist die Sturmannshöhle bis Sonntag nach Ostern geöffnet. Führungen zu folgenden Zeiten: 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
In unserer aktuellen Magazin-Ausgabe lässt Höhlenforscherin Bärbel Vogel aus Nesselwang die Leser tief eintauchen in die Geheimnisse einer Höhlenwelt und hat Wolfgang Lenz getroffen, der zweimal in der Woche Gruppen unter die Erde führt.
www.obermaiselstein.de

Eine geniale Aussicht

Sie ist unlängst offiziell eröffnet worden, die neue Gipfelstation am Nebelhorn. „Ein architektonisches Kunstwerk, das wirklich eindrucksvoll ist“: So beurteilt Griaß-di‘-Allgäu Reporterin Nicole Uhlemair das neue Gebäude auf 2224 Meter Höhe. Sie machte sich zuletzt auf den Weg ganz nach oben, um Sonne zu genießen und zu entschleunigen. Und sie beteuert: „Man kann dort ein atemberaubendes Panorama bestaunen.“ Oder zum Nordwandsteig gehen, der einen Blick in eine Tiefe von bis zu 800 Meter zulässt. Nicole Uhlemairs Tipp für alle Bergliebhaber: „Wer Apres-ski-Feeling möchte, kehrt am besten in die Station Höfatsblick ein. “ An der Seealpe befindet sich zudem der NTC-Park mit Tube, Snowbike, Airboard oder Snowfox. Das Fazit unserer Reporterin: Der Ausflug aufs Nebelhorn bietet der gesamten Familie eine spannende Auszeit.

Hut ab vor diesem Schatz

In Lindenberg haben sie sich mächtig ins Zeug gelegt und renoviert: Das neue Museum im Westallgäu präsentiert über 1500 Hüte, Accessoires, Maschinen und Handwerkszeug. Was ein Besucher im Westallgäuer Lindenberg bei einer Tagestour entdecken kann? Zum Beispiel das Deutsche Hutmuseum, eine interaktive Erlebniswelt auf vier Etagen: zwei Stockwerke für die Hut-Dauerausstellung, eine Etage für Wechselausstellungen und im Dach ein Veranstaltungsraum. Eine Geschichte dazu gibt es in der aktuellen Winter-Ausgabe auf Seite 88.                       Fotos: Matthias Becker
Geöffnet:  Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr.
www.deutsches-hutmuseum.de

 

Über den Wolken

Sie sind Männer ohne Angst, Draufgänger, Künstler der Lüfte: Die besten Skispringer sind von 3. bis 5. Februar zu Gast im Allgäu und kämpfen im Stillachtal (Oberstdorf) um die besten Weiten beim Weltcup im Skifliegen. Zugleich ist dieser Wettbewerb die Generalprobe der umgebauten Skiflugschanze für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr.
Am Freitag geht’s ab 16 Uhr los mit dem Training. Beginn am Samstag ist um 14.45 Uhr, während am Sonntag der Startschuss um 13.30 Uhr mit der Qualifikation fällt. Am Samstag gibt es auch eine Siegehrung im Nordic Park.  www.skifliegen-oberstdorf.com

Abenteuer auf zwei Kufen

Der Allgäuer ist hart im Nehmen, weiß unser Reporter Freddy Schissler. Immerhin stand er öfter an der Piste, wenn sich wagemutige Männer und Frauen auf ihren Hörnerschlitten (auch Schalenggen) den steilen Abhang hinunterstürzten – als Zuschauer wohlgemerkt. Denn er gesteht: „Auf dem Schlitten hätte ich nicht unbedingt sitzen wollen.“ Schließlich ist ein Hörnerschlittenrennen eine andere Hausnummer als jene Rodelpartie, die der Griaß-di‘Allgäu-Reporter mit seinem Sohn genoss (Foto unten links).
Das Schalenggenrennen geht auf längst vergangene Jahre zurück, als die Bauern ein beschwerliches Leben hatten und im Winter Brennholz und gelagertes Heu aus  den Bergen talwärts bringen mussten. Das transportierten sie mit großen Schlitten ins Tal. Nicht alle kamen heil unten an…
Heute ist die Schlittenfahrt keine Arbeit mehr, sondern eine Gaudi. Aber noch immer rasant. Am Sonntag, 29. Januar (ab 13 Uhr), kann man sich im Oberallgäuer Sulzberg davon überzeugen.
In unserer Winterausgabe 2015/16 gibt’s auf Seite 126 eine spannende Reportage (siehe Ausgaben und Blätterkatalog).

 

 

Bärenstarke Hunde

Da scheinen sich zwei gefunden zu haben, die sich auf Anhieb blendend verstehen – auch ohne große Worte (siehe Foto oben): Griaß-di‘-Allgäu-Reporterin Nicole Uhlemair ist seit Jahren Stammgast beim Internationalen Schlittenhunderennen in Unterjoch und sie gesteht: „In einen Husky muss man sich einfach verlieben.“ Weshalb? Vielleicht ist es der Charakter des Huskys, der es ihr angetan hat: temperamentvoll ist er, sanftmütig, aber auch aufmerksam, freundlich, intelligent, ausdauernd und leistungsstark. Eine Hunderasse, die mit der Natur eng verbunden und bärenstark ist.
Am Samstag und Sonntag, 21./22. Januar, ist es wieder soweit: Zum Schlittenhunderennen in Unterjoch werden über 100 Musher (Schlittenhundeführer) und zahlreiche Zuschauer erwartet.
An beiden Tagen geht es jeweils ab 10 Uhr los.

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