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Funkelnder Kristall

Ein wenig erinnert der Anhänger an den Diamanten „Herz des Ozeans“, den Rose im Film Titanic bei sich trägt, während das riesige Passagierschiff auf den Meeresgrund sinkt. Passend auch das dunkelblaue Tuch, das wie die Wellen des Ozeans um die Büste fließt. Doch das ausgestellte Schmuckstück ist ein Kristalltropfen einer Kaufbeurer Firma, hängend an einer kunstvollen Kette in Häkeltechnik, die aus 1500 Glasperlen besteht. Was die Erlebnisausstellung „Schmuck und mehr“ in Kaufbeuren-Neugablonz zeigt, ist allerdings mehr als glitzerndes Glas, funkelnde Kristalle, königliche Kronen und ein Hauch Weihnachten in Form goldener Sterne. Schon gewusst, wie viel Wasser beispielsweise in eine kleine Schneekugel passt? Eine Antwort liefert die Volumen-Station: 250 Milliliter. Außerdem versucht sich Reporterin Isabelle Reinhardt am Gravieren – und stellt fest, dass schon ein kleiner Kratzer eine Menge Kraft kostet. Apropos Kraft: Beim Versuch, einen Goldbarren mit nur einer Hand in die Höhe zu heben, ächzt sie – wer hätte geahnt, dass Gold so schwer ist? Weitere Stationen bleiben geheim, können aber noch bis einschließlich 5. Oktober erforscht werden.

Fotos: Isabelle Reinhardt

 

Dem Rauschen entgegen

Kristallklar, grün, im Sonnenlicht glitzernd: Das Wasser des Ostertalbachs hat an den tiefen Stellen der Gumpen Ähnlichkeit mit einem Smaragd. Wie gemalt sieht es aus. Erreichen kann man den Gebirgsbach vom Ostertal-Parkplatz, wenn man links über die Brücke läuft und nach wenigen Metern wiederum links in den Ostertal-Tobelweg abbiegt. Ein schmaler Waldweg führt zwischen den Bäumen hindurch und über Stufen und Stege zu den Wasserfällen. Weiß rauscht das Wasser über die Nagelfluh-Felsen in die Tiefe und speist die Gumpen. Gegen Ende der kurzen Wanderung (circa 30 Minuten) fließt der Bach seicht dahin. Mit viel Geduld haben Menschen kunstvoll Steinmännchen ins Wasser gebaut. Als Rückweg empfiehlt Reporterin Isabelle Reinhardt, vom Tobelweg links auf der Teerstraße weiterzulaufen. Nach nur 20 Minuten erreicht man Buhl’s Alpe – ein Abstecher, der sich lohnt. Dort isst unsere Reporterin am liebsten „Älpler-Rösti“ mit käseüberbackenen Tomaten oder ein Stück vom hausgemachten Kuchen.

Fotos: Isabelle Reinhardt

 

So weit die Füße tragen

Autsch! Die kleinen Kieselsteine sind besonders schmerzhaft, wenn man barfuß unterwegs ist. Auf einem unbeschuhten Rundgang über unterschiedliche Untergründe können sich Füße auf eineinhalb Kilometern im Kurpark Bad Wörishofen müde laufen. Nicht immer geht es dabei angenehm zur Sache, wenn sich spitze Steine an die vom Wasser nassen Fußsohlen kleben oder eine Tannennadel sich zwischen den Zehen verkeilt. Schnell wird klar: Im normalen Leben, mit Schuhen an den Füßen, merken wir gar nicht mehr, wo wir laufen. Und das ist schade. Unvergleichlich das Gefühl von taunassem, weichem Gras, von warmem, glattem Holz und von feinem, zu allen Seiten nachgebendem Sand. Selbst nasser Lehm und wadentiefer Schlamm fühlen sich erstaunlich angenehm an – die intuitive Abneigung, dort hindurchzumarschieren, beruht auch nur auf dem Wunsch, die Schuhe sauber zu halten. Und schon gewusst, dass Schweißfüße naturgemäß nicht stinken? Vielmehr sind Socken und Schuhe für den unangenehmen Geruch verantwortlich. Griaß-di‘-Allgäu-Reporterin Isabelle Reinhardt ist sich sicher, dass sie auf dem Barfußweg nicht zum letzten Mal gelaufen ist. Auch Füße wollen mal Abenteuerurlaub.

Fotos: Isabelle Reinhardt

 

Ferrari auf hoher See

Es schaukelt, es gurgelt, es spritzt. Wenn man mit dem Tretboot auf dem Bodensee die Lindauer Insel umrundet, ist das Element Wasser zum Greifen nah. Im wahrsten Sinne des Wortes sogar, denn man braucht sich nicht einmal zu strecken, um mit Hand oder Fuß die Wassertemperatur zu prüfen. Wer besonders viel Glück hat, kann sein Tretboot-Abenteuer in einem roten Ferrari erleben. Nur schnell ist man damit nicht zwangsläufig. Schließlich zählt die Beinmuskulatur, kein Motor. Auf Augenhöhe mit Schwänen geht es vom Steg der Bootsvermietung Lindau durch den sogenannten Kleinen See, unter einer schmalen Unterführung hindurch und hinaus aufs offene Wasser. Dort kommt mitunter ein rasanter Wellengang auf, wenn eine Fähre vorbeizieht. Wem es an Bord des Ferraris zu heiß wird, der kann sich über die Metallleiter an der Rückseite Schritt für Schritt ins kalte Nass vortasten. Damit die Inselumrundung nicht in einem sportlichen Wettlauf mit der Zeit endet, empfiehlt Reporterin Isabelle Reinhardt, das Boot für zwei Stunden zu mieten.
Übrigens stellt die Einstiegsgeschichte unserer aktuellen Griaß-di‘-Allgäu-Ausgabe das Westallgäu mit dem Landkreis Lindau und dem Bodensee vor.

Fotos: Isabelle Reinhardt

 

 

Garant des Friedens

Gänseblümchen recken vergebens ihre Köpfe hinauf zur obersten Spitze des uralten Gemäuers. Ehrfurcht gebietend ragt die Ruine Alt-Trauchburg dem Himmel entgegen. Man kann sie zu den ehemals mächtigsten Burgen im Allgäu zählen. Symbol kriegerischer Auseinandersetzungen ist die Ruine allerdings nicht. Auch keine Ritterburg. Vielmehr diente die mittelalterliche Burg dem Adel als Herrschaftssitz. Das Volk sah sie als Ausdruck der Macht und Friedensgarant.
Vom Wanderparkplatz am Kneipp-Tretbecken nahe Kleinweiler ist die Ruine Alt-Trauchburg in einem 30-minütigen Spaziergang durch den Wald zu erreichen. An der Burganlage angekommen, sucht Griaß-di‘-Allgäu-Reporterin Isabelle Reinhardt zuerst das stille Gebet an der St. Georgs-Kapelle, bevor die alte Ruine lockt. Auf der Burg beschildern Holztafeln die Räumlichkeiten. Die Dürnitz beispielsweise lädt mit Tisch und Bank zu einer Pause in mittelalterlicher Atmosphäre ein. Früher war sie ein Aufenthaltsraum für Händler und reisende Söldner.

Fotos: Isabelle Reinhardt

 

Dem Fels wachsen gelbe Ohren

Über Stock und Stein geht es steil bergan. Der Gipfel vom Burgberger Hörnle liegt mit 1497 Metern nicht besonders hoch. Schweiß fließt bei sonnigem Wetter trotzdem. Oberhalb von Burgberg startend, spendet erst einmal der Wald Schatten. Zahlreiche Ameisen wuseln umher und tragen emsig Tannennadeln von A nach B. „Nur für Geübte“ warnt ein Schild beim Abzweig zum Funkenweg. Zu Recht, denn beim Kraxeln über Wurzelwerk und kleinere Felsplatten sind Konzentration und Geschick gefragt. Doch nicht nur die Aussicht über Sonthofen zur Nagelfluhkette entlohnt. In Gipfelnähe erwartet Wanderer eine blumige Überraschung: Alpenaurikel. Fröhlich gelbe Blüten entsprießen auf der Südseite dem nackten Fels. Was der Berg wohl für Geschichten hört? Auricula ist nämlich lateinisch und bedeutet „Öhrchen“. Auf dem Gipfel herrscht reges Treiben. Reporterin Isabelle Reinhardt rät: Kurz verschnaufen und den Rundblick genießen, dann besser weitermarschieren zum Grünten, dem Wächter des Allgäus. Obacht! Eine Drahtseilpassage verlangt Schwindelfreiheit. Im Grüntenhaus lässt es sich bei kühlen Getränken, einer Suppe oder Kaffee und Kuchen entspannen.

Fotos: Reinhardt

 

Ein Meer von Krokussen

Merkwürdig sieht es aus der Ferne aus. Wie ein Feld voll winziger Schneeflecken, die nicht mehr ganz weiß sein wollen. Ein paar hundert Meter näher offenbart sich das Wunder: Kein Schnee, ein Blütenmeer! Weiße und lilafarbene Krokusse wachsen hier wie Gras auf der Weide. Viele von ihnen stehen so dicht beisammen, dass sich die Blütenblätter beim leisesten Windhauch gegenseitig streicheln. Klick, klick, klick: Ein tolles Foto jagt das nächste. Aber Vorsicht! Nicht auf die Krokusse trampeln. Wo die Frühlingspracht zu finden ist? Reporterin Isabelle Reinhardt (Foto unten rechts) hat eine kleine Wanderung auf den Hündlekopf bei Oberstaufen unternommen. Der leichte Wanderweg führt über die Sennalpe Bärenschwand auf den Gipfel mit Sicht zum Pfänder und dem noch verschneiten Säntis. Jetzt nicht die Geduld verlieren! Vereinzelte Vorboten kündigen sich als farbige Tupfen am Wegesrand an und halten die Spannung aufrecht. Nach ein paar Erhebungen ist es geschafft – der Blick schweift frei über das weite Feld voller Krokusblüten, zur Linken erstreckt sich in der Ferne der Alpsee.

Auf den Sattel, fertig, los!

Heiter bis wolkig: Der April lockt mit wärmenden Sonnenstunden und triezt mit der ein oder anderen kalten Überraschung. Trotzdem lohnt es sich für Reporterin Isabelle Reinhardt, das eingestaubte Fahrrad aus dem Schuppen hervorzuholen. Nur wohin? Der Winter hat der Kondition zugesetzt und die Muskeln sind noch müde. Eine erste kleine Proberunde ums Haus ist wacklig. Langsam anfangen, heißt die Devise. Umsetzen lässt sich die prima auf dem Radweg entlang der Iller – denn Flüsse fließen selten aufwärts. Treten Rad und Fahrer die Tour also in Oberstdorf Richtung Kempten an, sind auf einer Strecke von knapp 50 Kilometern kaum Höhenmeter zu bezwingen. Wo Breitach, Stillach und Trettach zusammenfließen, ist der Illerursprung. Gemütlich fährt es sich am Fluss entlang über Sonthofen und Immenstadt nach Kempten in etwa dreieinhalb Stunden. Wem dort immer noch nicht die Puste ausgeht, der kann gerne bis Ulm weiterradeln.
www.illerradweg.de

Fotos: Ralf Lienert

Premiere in toller Landschaft

Es war eine gelungene Premiere in grandioser Umgebung: Beim ersten Foto-Workshop unseres bundesweiten Erlebnismagazins im Tannheimer Tal schien wie bestellt die Sonne. Weshalb Griaß-di‘-Allgäu-Redakteur Freddy Schissler (erstes Foto als Model) auch bestens gelaunte Teilnehmer begrüßen durfte. Die bekamen nicht nur von den Fotografen Ralf Lienert (zweites Foto beim Anleiten der Teilnehmer) und Manfred Felder Tipps und Kniffe der Fotografie serviert, sondern am Eröffnungsabend auch heimische Produkte wie Käsespezialitäten und Hochprozentiges (viertes Foto, Fritz Bleier von Linzgieseder Getränkehandel). Mit im Boot waren das Viersterne-Hotel Schwarzer Adler in Tannheim (mit Sepp Schiffer an der Spitze) als Gastgeber und die Firma Cewe (mit Andreas Scholz), eine der ersten Adressen in Sachen Digitaldruck und Fotobuch.

Winterwanderung mit Lama

Ein leises, warmes Schnauben, dunkle Augen und eine flauschig-wollige Erscheinung: Damit empfangen einen die Lamas vom Pichincha Lamahof Kaufbeuren. Sie sehen nicht nur kuschelig aus – die Lamas haben auch ein ausgesprochen geduldiges und sanftes Gemüt. Schon mal mit einem Lama spazieren gegangen? Die wolligen Tiere sind im Winter besser für eine Schnee-Wanderung gerüstet als wir Menschen – da heißt es: warm einpacken! Aber dann, ist sich unsere Reporterin Isabelle Reinhardt sicher, steht einer märchenhaften Wanderung durch die verschneite Allgäuer Winterlandschaft in Begleitung eines Lamas nichts mehr im Wege.
Der Pichincha Lamahof bietet Schnuppertouren von ein bis drei Stunden an. Die Termine sind flexibel – einfach anrufen unter 08341/73318. Auch Schulklassen sind willkommen!
www.pichincha-llamas.de

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